vom Edmund-Probst-Haus über den Hindelanger Klettersteig zum Schwarzenberghaus



by @eselfreund
vom Edmund-Probst-Haus über den Hindelanger Klettersteig zum Schwarzenberghaus
Start



Nach der Übernachtung im Edmund-Probst-Haus (1930m) machen wir uns vor den Tagestouristen auf dem zum Gipfel des Nebelhorns, wo der Hindelanger Klettersteig beginnt.
1.19 km



Unterhalb der Gipfelstation beginnt der Hindelanger Klettersteig. Unsere Ausrüstung haben wir bereits am Edmund-Probst-Haus angelegt. Es empfiehlt sich, vor den Tagestouristen hier zu starten, da der Steig sehr beliebt und an schönen Tagen daher auch sehr voll ist. Der Steig führt am Grat über die vielen kleinen Gipfel der Wengenköpfe und erfordert aufgrund seiner Länge eine gute Kondition. In vielen Bereichen ist er technisch wenig anspruchsvoll, erfordert aber aufgrund seiner exponierten Lage absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
1.87 km

Am westlichen Wengenkopf, mit 2235m die höchste Erhebung im Steig, gibt es ein erstes Gipfelfoto. Aufgrund der Hitze beschließen wir, für das Mittagsvesper ein schattiges Plätzchen zu suchen... die sind hier oben allerdings rar.
4.19 km

Vor dem letzten Abschnitt des Steigs wählen wir den Notabstieg zum Laufbichelsee. Die Hitze hat mehr an unseren Kräfte gezehrt, als erwartet. Auch die drohenden Gewitter am Abend lassen uns vernünftig sein. Bis hierhin war es super, aber wir wollen auf jeden Fall noch ein kühles Bad im Laufbichelsee nehmen. Das erscheint uns hier wichtiger, als eine Besteigung des großen Daumens.
5.07 km



Glasklar und ruhig liegt der Laufbichelsee unterhalb des großen Daumens und bietet nach dem schweißtreibenden Klettersteig eine herrliche Abkühlung in einer traumhaften Kulisse. Erfrischt geht es anschließend weiter in Richtung Engratsgrundsee und Schwarzenberghütte.
6.91 km


Auch der Engratsgrundsee liegt inmitten einer traumhaften Bergkulisse. Wir waren allerdings froh, dass wir bereits am Laufbichelsee gebadet haben. Hier war der See aufgrund des Weidebetriebs mit Elektozäunen abgesperrt. Nun geht es steil bergab zur Schwarzenberghütte. Auf dem Abstieg waren viele Murmeltiere zu hören... und auch zu sehen.
9.55 km


Durchnässt kamen wir an der Schwarzenberghütte (1389m) an, weil uns auf den letzten Metern ein ordentlicher Regenschauer erwischte. Nachdem wir geduscht hatten und in trockenen Klamotten steckten, stärkten wir uns bei einem reichlichen Abendessen, bevor wir müde in die Betten fielen.
9.53 km
Finish